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Wort zum Sonntag 1. nach Trinitatis: 14. Juni

Ein Herz und eine Seele

 

Wer kennt sie nicht, diese Wendung: ein Herz und eine Seele? Besonders für Paare, die harmonisch miteinander wirken, wird diese Formulierung gewählt. Unzertrennlich und in tiefer Übereinstimmung. So stellt es sich dar, so stellen wir es uns vor.

Wirklich schön, wenn wir sagen können: sie sind ein Herz und eine Seele.

Hat das etwas mit Religion zu tun, vielleicht sogar mit christlichem Glauben? Bei den eben beschriebenen Situationen eher nicht. Dabei stammt die Formulierung aus der Bibel, aus dem Neuen Testament.

„Die Menge der Gläubigen aber war ein Herz und eine Seele“, so heißt es nach der Lutherbibel in der Apostelgeschichte Kapitel 4. Die junge christliche Gemeinde hat so eng zusammengelebt und zusammengehalten, dass diese Aussage so stimmt. Jedenfalls hat es Lukas in der Apostelgeschichte so überliefert. Es wird dann ausgeführt, dass sie alles gemeinsam hatten. In Erwartung des nahen (Welt-)Endes spielte Besitz und Eigentum keine Rolle. Eine traumhafte und fantastische Situation. Je länger es dauert, desto weniger ist eine solche Situation aufrecht zu erhalten. Es spricht für Lukas und für die Bibel, dieses auch auszusprechen. Die Verwerfungen treten bereits im nächsten Kapitel zu Tage.

Trotzdem fesselt mich diese Aussage und die Situation. Denn in ihnen kommt eine Begeisterung zum Ausdruck, zu der die meisten Menschen heute nicht fähig scheinen.

Prüfen Sie sich selbst. Wann haben Sie von sich gedacht: wir sind ein Herz und eine Seele? Wenn überhaupt, dann sind es wahrscheinlich die Momente, in denen ich frisch und glücklich verliebt gewesen bin. Da passt es dann auch hin. Wie in der Bibel hat ebenso dieser Zustand Risse bekommen.

Solche Risse können normalerweise jedoch nicht die Grundlage erfassen oder beschädigen sie nur selten. In der jungen Gemeinde – sie wir auch Urgemeinde genannt – ist der Glaube an Jesus Christus die Grundlage. Bei allen Veränderungen, die die Gemeinschaft durchläuft, bleibt diese Grundlage unstrittig.

Ich weiß wohl: Auch Menschen, die sich als ein Herz und eine Seele empfunden haben, kann die gemeinsame Basis verloren gehen. Ich behaupte aber: wer dieses gemeinsame Erleben geteilt hat, besitzt eine gute Chance, durch alle Turbulenzen eine gemeinsame Grundlage zu behalten, auch in Erinnerung daran: wir waren ein Herz und eine Seele.

Es gehört zu unserem Glauben, darauf zu vertrauen, dass die Beziehung zu Jesus Christus besteht, egal was geschieht. Daraus können wir die Kraft ziehen, untereinander Gemeinschaft zu leben, als Paare, Familie, Nachbarn oder Kirchengemeinde. Das gilt auch dann, wenn wir nicht (immer) sagen können: Wir sind ein Herz und eine Seele.

 

Georg Ziegler, Pastor

Wort zum Sonntag: Pfingsten

Liebe Gemeinde!

Pfingsten - Ende des „Lockdown“. Tja, leider nicht bei uns. Noch nicht. Aber die Erfahrung, von der die Pfingstgeschichte berichtet, ist die eines Aufbruchs nach einer Zeit hinter verschlossenen Türen. Also doch: Hinweise auch für uns!

Einschränkungen, zuhause bleiben, sich nicht offen zeigen - das galt auch für die Anhänger Jesu nach seiner Kreuzigung. Die Maske war nicht aus Stoff, sondern aus Unauffälligkeit. Nur nicht erkannt werden, sich im Stillen treffen, die Tür schließen. Lockdown aus Angst und Vorsicht. Als Freunde und Freundinnen des verurteilten Jesus identifiziert zu werden, das war ein zu hohes Risiko für Leib und Leben. Die soziale Distanz war nicht untereinander, aber zu allen anderen.

Wie kommt man daraus? Nach Ostern waren sie dem Auferstandenen begegnet bis er in einer Art Himmelfahrt von ihnen genommen wurde. Es kommt eine Kraft, ein Geist von Gott hatte Jesus ihnen noch versprochen.

Exit-Strategie? Wie kommen wir daraus? Der Psychologie-professor Peter Walschburger erklärt im Interview des Weserkurier: Das ist eine bekannte Entwicklung. Am Anfang stand das große Erschrecken, die Bilder aus Italien, der unsichtbare und unkontrollierbare Virus, die unabsehbaren Folgen einer Erkrankung und ihrer Behandlung. Jetzt kommen wir in einen Zustand der Gewöhnung. Die schlimmsten Bilder haben sich nicht bewahrheitet. Die Angst weicht einer eher gedrückten Stimmungslage. Die unerfüllten Wünsche - Urlaub im Sommer wie geht das? - die auferlegten Einschränkungen - Maskenpflicht - Hygieneauflagen - Treffen nur mit wenigen - Abstand, Abstand,

Abstand - das tritt nun mehr ins Bewusstsein. Gerade weil die Einschränkungen unseres Lebens so erfolgreich waren, erscheinen sie nun fragwürdig.

Und nun kommen noch „unterkomplexe Mythenbildungen“ hinzu, wie Professor Walschburger das so schön nennt.

Zu deutsch: einfache Lösungen suchen - Verschwörungstheorien anhängen - Bill Gates hat den Virus gemacht, weil… nun ja weil…irgendwas mit Weltherrschaft jedenfalls. Schön fand die Durchsage eines Schaffners im ICE: „Bitte setzen Sie Ihre Masken auf. Sie wissen doch, die Bundesregierung sammelt überall Speichelproben ein, um uns zu klonen und dann durch Klone zu ersetzen. Setzen Sie besser Ihre Maske auf.“ Wunderbar!

Die Lage ist unübersichtlich, die Lösung liegt nicht auf der Hand, keiner weiß, wie es weitergeht. Das ist schwer zu ertragen, darum die Suche nach „unterkomplexen“, nach einfachen Antworten. Und nach Sündenböcken, sagt der Professor. Bill Gates oder Dietmar Hopp oder natürlich Angela Merkel. Das Angebot ist breit.

Psychologisch vielleicht verständlich, aber es hilft nichts. Gar nichts. Wer vereinfacht, macht sich und anderen etwas vor.

Unterkomplex, das kann man dem Pfingstgeschehen nun wirklich nicht vorwerfen. Erst ist es nur ein Brausen, dann wie von Feuer, aber es zerteilt sich. Die Kraft geht auf viele über. Sie waren alle versammelt und wurden erfüllt vom Heiligen Geist - und fingen an zu reden - ein jeder in seiner Sprache. Keine einfache Lösung, wenn alle mitreden, auch durcheinander reden in vielen Sprachen der Parther und Meder und Elamither, Phrygien und Pamphylien, Kreter und Araber - erstaunlich, wer da alles in Jerusalem war.

Unterkomplexe Mythenbildung gab es damals natürlich auch schon: „Die sind doch besoffen“, meinen einige. Aber das zieht nicht. Die Zuhörenden fühlen sich angesprochen, ein jeder in seiner Muttersprache. Bibelausleger weisen darauf hin: das ist auch ein Signal. Hallo, diese Botschaft gilt jedem Menschen. Wer was auf sich hielt, wer mitreden wollte, sprach die Sprache der Gebildeten, sprach griechisch. Hier wird jeder und jede in der eigenen Sprache angerufen. Gott spricht meine Sprache. Seine Geistkraft will mich erreichen.

Nein, Pfingsten geht es nicht einfach zu, aber persönlich. Auch wenn Petrus dann die zusammenfassende Ansprache übernimmt, alle reden von Gottes Taten, da sind sie alle gefordert und bereit, zu erzählen von Jesus, von dem menschenfreundlichen Gott. So zeigt sich Gottes Geist, in dem er überspringt auf Einzelne. Da wird es vielfältig, unterschiedlich, zuweilen ein Sprachengewirr, aber machtvoll, wirkungsvoll.

Pfingsten erscheint uns als eher unanschauliches Fest. Wir fragen, was ist der Geist? Die Frage müsste aber eher heißen: Was bewirkt der Geist? Was bewirkt der Geist bei mir und durch mich? Der Heilige Geist, der Geist von Gott, wird euch alles lehren, was ich euch gesagt habe, so erklärt es Jesus im Johannes-Evangelium den Freunden und Freundinnen. Wenn ihr in meinem Geist lebt, dann wirkt der Geist Gottes durch und in euch. Wenn wir bezogen bleiben auf Jesus, sein Leben aus dem Vertrauen auf Gott.

Pfingsten zieht uns mit in die Sache Gottes hinein. Wir werden in die Verantwortung genommen. Da gibt es keine Distanz, sondern nur ein durch uns hindurch. Prüfet die Geister heißt es dann später in den Briefen des Neuen Testaments. Denn daran sind wir natürlich genauso beteiligt.

An der Verbreitung von Ungeistern. Vom Ungeist der Verschwörungstheorien können wir uns gerade ein buntes Bild machen. Für sich ist manches Abstruse eher harmlos, aber im Vielklang des Blödsinns zieht es Menschen aus der Solidarität, aus dem verständigen Füreinander sorgen heraus, schürt Misstrauen und Aggression und nährt den Hass der Radikalen. Achte jeder darauf, was er dazu beiträgt.

Professor Walschburger wird in der Zeitung gefragt, was denn helfen könne in dieser durchaus komplexen und eben nicht einfachen Zeit. Er meint, Menschen bräuchten Menschen, die verständig mit ihnen sprächen. Ein Dialog über das Leben, wie es ist, mit seinen ganzen Verwicklungen, Ängsten, Fragen, Unsicherheiten, ein Gespräch, keine Belehrung, ein Gespräch aus einem Geist, der Freundlichkeit und klares Denken ermögliche.

Ja, wenn das nicht auch eine schöne Beschreibung für den Geist von Jesus Christus ist: Freundlichkeit und klares Denken. Möge sich Gottes Geist auf einen jeden, auf eine jede von uns setzen, dass wir in aller Vielfältigkeit und Verschiedenheit die großen Taten Gottes erzählen, wie Petrus das nennt. Taten der Güte und Zuwendung, der Menschlichkeit und Sensibilität für andere Menschen. Das ist dann vielleicht keine einfache Lösung, aber eine, die uns allen hilft.

Pastor Eckhard Gering

Wort zum Sonntag Exaudi 24.5.2020

Exaudi heißt der Sonntag zwischen Himmelfahrt und Pfingsten. Er hat seinen Namen von Psalm 27,7 „Herr, höre meine Stimme, wenn ich rufe.“  

„Ist da jemand, ist da jemand“ heißt es in einem Popsong, der im letzten Jahr in einem Konfirmationsgottesdienst als Einstieg in die Predigt gespielt wurde und diese Sehnsucht, dass da mehr ist zwischen Himmel und Erde, in Worte und in Musik fasst. Die Sehnsucht nach einem, der wie ein liebender Vater, wie eine liebende Mutter oder ein Freund mich sieht, beschützt, mir hilft, die richtigen Wege im Leben zu finden und mich am Ende meines Lebens erwartet.

Wie kann diese Sehnsucht in Hoffnung und Zuversicht verwandelt werden? In dem man zu ihr steht und sie anderen mitteilt, sie mit anderen teilt.         Das ist nicht einfach. Das ist schwer, denn da kommen die Themen „Abschied“ und „Trauer“ ins Spiel.

Nun war er weg. Jesus hatte sich von seinen Jüngern verabschiedet und war in den Himmel aufgefahren. Seine Jünger blieben auf der Erde nicht mit einer Leere zurück, sondern mit einem Versprechen Jesu. Er versprach „den Tröster“ zu schicken, den Heiligen Geist. Statt Leere war da Erwartung auf die Erfüllung eines Versprechens.

Nun war er weg und ich hatte mich nicht verabschieden können.  Mein Großvater starb überraschend an einem Herzinfarkt, als ich 17 Jahre alt war. Ein Großvater, der mich liebte und mich das spüren ließ. Er war einfach weg und meine Großmutter blieb in unendlicher Trauer zurück. Bei etlichen Besuchen teilte ich ihre Trauer: den täglichen Gang auf den Friedhof und das anschließende Verweilen auf einer Bank. Meine Großmutter wiederholte ganz oft den Gedanken: `Ich wäre so gerne bei ihm im Himmel.´ Ihre Sehnsucht erlebte ich so eindrücklich, dass ich anfing, an den Himmel zu glauben und viele Jahre mich mit dem Gedanken tröstete: `Wenn ich mal im Himmel bei Gott bin, dann kriegt der von mir was zu hören. Wie konnte er Opa so unvermittelt zu sich holen und uns keine Zeit zum Abschiednehmen lassen?´ Ich weiß, das klingt naiv. Aber es hat geholfen.           

Später, als Theologiestudentin, begegnete ich den Jesus-Geschichten vom Reich Gottes neu. Ich hatte sie in Kindergottesdiensttagen mit Interesse gehört. Nun dachte ich dabei auch immer wieder an diese Situation: Mit Oma auf der Bank auf dem Friedhof und unsere geteilte Sehnsucht nach dem Himmel. Die Liebe Gottes umfasst alles und alle. Sie ist immer da, öffnet den Blick für die Zukunft (Hoffnung) und schenkt Kraft, neue Wege zu wagen.

Schon beim Propheten Jeremia lesen wir von dieser Hoffnung und Gewissheit: Jer.31,31 „Siehe, es kommt die Zeit, spricht der Herr, da will ich mit dem Hause Israel und dem Hause Juda einen Bund schließen…“. Jer. 31,33:“…ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben und sie sollen mein Volk sein und ich will ihr Gott sein.“ (Predigttext für Exaudi 2020: Jeremia 31,31-34). Ein neuer Bund, nicht mehr gegründet auf Gebote und Gesetz sondern auf die Liebe. Eine Verbindung mit einem Gott, der liebt und vergibt, der barmherzig ist und gütig. In diesen Tagen wird das Grab meiner geliebten Großeltern aufgelöst. Aber die Beiden leben in meinem Herzen weiter und ich bin ihnen sehr dankbar für diese Erfahrung.

Nun leben wir schon 11 Wochen mit Corona-Bedingungen. Die ganze Welt wurde auf den Kopf gestellt. Immer noch erfahren wir jeden Tag über neue Nöte, die entstanden sind, aber auch über die Chancen, die diese weltweite Krise bietet. Ich hoffe und bete, dass die Verantwortlichen nicht nur eine brummende Wirtschaft im Blick haben, sondern ein Herz für den Planeten und für die vielen Menschen am Rande, derer wir in den Sonntagsgottesdiensten in der Fürbitte gedenken.                                        „Gott, gib uns die Gelassenheit, Dinge hin zu nehmen, die wir nicht ändern können, den Mut, Dinge zu ändern, die wir ändern können und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“ (EG 822)

Anke Diederichs, Pastorin in Ritterhude und Scharmbeckstotel.

 

Ein Wort zum Sonntag Rogate, 17. Mai

Was ist „Normal“?

"Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet."

 Viele Grüße aus meinem Urlaub. „Normalerweise“ würde ich nun im Urlaub an einem Strand auf einer Griechischen Insel liegen. So bin ich es gewohnt. Nun, Corona sei Dank, muss ich meinen Urlaub auf meinem Balkon machen. Auch schön - mit Blick auf die Hammeweiden. Rehe und Fasanen kann ich sichten, und Habichte kreisen über die Weiden.

 Im Fernsehen wird berichtet, dass die Strände in Thailand Menschenleer sind. Delphine tummeln sich nun dort, wo Menschen sich im Meer vergnügt haben. Die Flugzeuge sind geerdet. So auch wir. In Venedig entdeckt man wieder Fische in den Kanälen. Das Wasser ist so klar, dass man Quallen sichten kann. Kreuzfahrtschiffe stören die Ruhe nicht. Aus Los Angeles, New York und Atlanta wird berichtet, dass man wieder den Blauen Himmel sehen kann. Smog frei. Normal ist das ganze nicht.

 Es tun sich Schattenseiten auf. Krankenschwestern und Pfleger, seit langem schon unterbezahlt leisten nun die rettende Arbeit. In vielen Ländern haben Menschen keinen Zugang zu einem Gesundheitssystem. Die Krise trifft die Schwächsten, Alte, Menschen mit Vorerkrankungen und die Armen. Hier in Deutschland stehen wir mit unserem Gesundheitssystem noch ganz gut da. Aber es offenbaren sich im schulischen Bereich drastische Probleme. In vielen Schulen funktionieren die Sanitäreinrichtungen nicht und für den digitalen Unterricht fehlt es an allen Ecken und Enden.

 Und dann gibt es gibt den Ruf: „Zurück zur Normalität“! Es geht um die Wirtschaft, Arbeitsplätze und um unseren Wohlstand. Menschliche Existenzen sind bedroht. Die Sorge um die Gesundheit steht der Sorge um die wirtschaftliche Existenz gegenüber.

 Aber was heißt hier „Normal“? Klar ist, dass der Weg zurück ins bekannte „Normal“, auf die eine oder andere Weise versperrt ist und auch bleiben wird. Er wird auch dann versperrt bleiben, wenn es einen Impfstoff geben sollte. Hände waschen, Abstand halten, Hygiene Vorschriften, und auch die Masken werden mal-mehr-mal-weniger zur Normalität gehören. Das ist auf den ersten Blick schon Mal das „Neue Normal“. Ganz anders als wir es gewohnt sind. Wir werden uns daran gewöhnen.

 Es geht aber um eine viel tiefere Frage. Wollen wir zurück in den Smog, zurück ins Flugzeug, aufs Kreuzfahrtschiff? Das Flugzeug und das Kreuzfahrtschiff sind für mich die Chiffren für eine Spaßgesellschaft, die auf Kosten der Natur, die Welt besichtigt hat, nach der Devise: „Man lebt nur einmal, man muss die Welt gesehen haben.“ Die CO2 Bilanz ist verheerend. Sie sind auch zu Gesundheitsfallen geworden. Oder wollen wir unsere Kinder zurück in delapidierte Schulen schicken. Alles Zeichen dafür, dass sich etwas ändern muss; ein „Neues Normal“ gefunden und entdeckt werden muss.

 Wie das „Neue Normal“ aussehen wird, vermag ich jetzt so noch nicht zu sagen; es wird sich erst mit der Zeit herausbilden. Ein Gebet aber gehört dazu. Zum Gebet gehört die Bitte zur Veränderung, dass es besser wird als vorher. Ein Gebet wendet sich an den, der mehr sieht als wir. Es wendet sich an den, der das Versprechen auf eine Faire, eine Gerechte, menschlichere und liebende Gesellschaft immer noch in den Händen hält.

Pastor Martin Rutkies